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10 Sex-Tipps für den Mann

10 Sex-Tipps für den Mann - von Elias Kirsche
  • Sich Zeit nehmen!

Wenn man(n) guten Sex haben will, muss man sich Zeit nehmen. Kein Weg zur erfüllten erotischen Begegnungführt daran vorbei. Und wenn man keine Zeit für Sex hat, soll man lieber jemanden dafür bezahlen als sich beeilen. Viele Frauen verzeihen ihren Partnern schneller einen Gang ins Bordell oder eine kurze Affäre als die Eile im Bett. Dabei nicht vergessen: auch danach soll man(n) sich Zeit für ein Nachspiel nehmen. Das Einzuschlafen gilt beim weiblichen Geschlecht als Garantie dafür, dass der Mann lange auf den nächsten Hochpunkt warten wird.

  • In Beziehung bleiben!

Im Bett suchen die Frauen immer wieder die Beziehung, auch wenn sie schon lange mit ihrem Partner in Beziehung sind. Wie seltsam das klingeln mag, bestätigt die Ausnahme die Regel. Auch wenn nur wenige Frauen auf den anonymen Sex stehen, sind die meisten davon die, die es oft aus Verzweiflung, Einsamkeit oder aus Kompensationsgründen tun. Und auch wenn es für die Männer schwierig zu verstehen ist: die Anonymität macht die Frauen nicht an. Was sie erregt, ist das gegenseitige Spiel und die Entdeckung der Persönlichkeit hinter der Lust. Daher: den persönlichen Bezug suchen und ihn möglichst stark zum Ausdruck bringen! Eine Frau ist vor allem ein Individuum und möchte keinesfalls beliebig erscheinen.

  • Einfühlsam sein!

Einen persönlichen Bezug findet man mittels Einfühlungsvermögen. Je tiefer man in den Körper der Partnerin sichhineinführt, desto schöner wird die Beziehung. Dabei ist nicht die Tiefe des Eindringens in die Scheide gemeint, sondern die des Einlassens und der Intimität. Am besten beginnst Du mit einer intuitiven sinnlichen Massage: Nichts kann die Sinnlichkeit besser vermitteln als die Berührung. Und wenn Du nicht mit Händen agieren kannst, nutze Deine Zunge und Deinen Mund. Die Sexualität ist eine kreative Form des Selbstausdrucks, der Entfaltung und der Kommunikation. Je einfühlsamer sie betrieben wird, desto mehr vergnügen sie bereitet. Die Formel ist einfach: Die Kunst der Lust besteht in der Einfühlsamkeit.

  • Sich authentisch zeigen!

Auch wenn der Sex oft nur ein Spiel ist, sind die Ehrlichkeit, das Authentisch-sein die besten Voraussetzungen für den Erfolg. Spiel und Ernst schliessen übrigens einander keineswegs aus. Im Gegenteil: eine verspielte Sexualität kann authentisch, natürlich und transparent gelebt werden. Deshalb gilt es als Rezept für den Mann sich in den erotischen Angelegenheiten möglichst echt und so wie man ist zu zeigen. Dabei ist es völlig indifferent, ob man frech oder schüchtern ist. Ein echter Macho kommt bei der Frau genauso gut oder schlecht an wie ein etwas vorsichtiger Verführer, der sich, eben, als solcher zeigt. Daher brauchst Du vor eigener Schüchternheit keine Angst zu haben, viele Frauen werden dabei sogar erregt. Es kommt schliesslich darauf an, sich selbst in der Lust authentisch zu entfalten. Das Schauspiel gehört ins Theater, es sei denn, es geht euch um eine geplante Inszenierung oder ein Rollenspiel.

  • Langsam berühren!

Wie dem auch sei, Sex ist kein Wettrennen, auch wenn er heute oft (und gerne!) als solcher dargestellt wird. Der Schüssel zur Lust der Frau liegt in der Langsamkeit. Obwohl die meisten Männer inzwischen wissen, dass Frauen langsamer erregt werden als sie selbst, sind sie immer noch viel zu schnell. Daher kannst Du ruhig langsamer werden, auch wenn Du glaubst, dass Du schon extrem langsam bist. Und wenn es nicht mehr langsamer geht – bitte noch langsamer werden! Was natürlich nicht heisst, dass es monoton und langweilig sein soll. Im Gegenteil: die Langsamkeit kann sehr geil sein. Und auch wenn Deine Liebste eine ist, die es eher schnell mag: Erst wenn Du wirklich langsam bist, geniesst sie Dich richtig!

  • Den ganzen Körper liebkosen!

Die männliche und die weibliche Lüste unterschieden sich vor allem darin, dass die männliche viel mehr Genital zentriert ist. So lange der Mann seine Erektion hat, ist ihm ziemlich alles egal, was mit dem Rest seines Körpers passiert. Bei der Frau dagegen entfaltet sich die Lust eher im ganzen Körper; vor allem bei reiferen Frauen ist das so. Übrigens, mit dem Alter wird die männliche Sexualität auch weniger Genital zentriert. Nur: bei den Männern entwickelt sich diese Ganzkörpersexualität viel später und der Mann muss sie erst entdecken. Bei der Frau ist sie aber angeboren. Darum ist der Einbezug des ganzen Körpers der Frau während des Vorspiels ein muss. Du wirst merken, dass Deine Partnerin sehr unterschiedlich regiert, wenn Du langsam von oben nach unten gleitest: wenn Du ihr Gesicht, Hals, Brüste, Bauch und schliesslich ihren Po berührst oder küsst, entfaltet sich ihre Lust überall, jedoch auf vielfältige Art und Weise. Gerade das macht ein Liebesspiel faszinierend.

  • Herz und Seele berühren!

Die Frau muss nicht nur körperlich, sondern auch im Herzen berührt werden, damit sie sich hemmungslos hingeben kann. Wenn Männer dieses Statement hören, dann sehen sie oft ziemlich verwirrt und verloren aus und fragen, wie das denn gehen sollte. Na ja, charmant, humorvoll und sie selbst sollen sie sein, und unsere andere Tipps beachten! 😉 Aber nicht nur! Im Herzen berühren heisst vor allem das Herz berühren. Denn Körper und Seele sind miteinander sehr eng verknüpft und Du kannst die Seele berühren, wenn Du den Körper auf bestimmte Art und Weise berührst. Die Kunst der Berührung kann relativ einfach erlernt werden, das kann im Prinzip jeder, wenn er sich nur daran einlässt, etwas über die Berührung weiss und nicht ganz stumpfsinnig ist. Aber allein schon eine Massage der Herzgegend, am besten verbunden mit Fuss-, Hand-, und Gesichtsmassage, reicht oft aus um das Herz der meisten Frauen zu öffnen und ihnen näher zu kommen.

  • Sich beherrschen können!

Eine lustvolle erotische Begegnung lebt vor allem davon, wie weit der Mann sich beherrschen und wie weit die Frau loslassen kann. Bei den meisten Paaren ist die Frau die, die mit ihrem Verhalten und ihrem Körper verführt, anmacht, provoziert und schliesslich loslässt. Die Rolle des Mannes begrenzt sich in dieser ersten Verführungsphase darauf, sich zu kontrollieren und dabei nur dezent zu reagieren. Er kann der Frau zwar ziemlich deutlich zu verstehen geben, dass er ihre Signale nicht nur wahrnimmt, sondern fröhlich annimmt und sogar begrüsst. Der Mann darf dabei keinesfalls sich ganz fallen lassen, mindestens nicht so weit, dass die Frau das Gefühl bekommt über die Macht über ihn zu verfügen oder ihn zu besitzen. 

Einige Frauen wissen nicht wirklich, wohin mit der Macht, sie wollen sie nicht haben und sind eher verunsichert, wenn der Mann die Kontrolle völlig abgibt. Natürlich haben Frauenemanzipation, Feminismus und Gender vieles auf diesem Gebiet verändert. Aber die wenigen Frauen, die mit der Macht heute umgehen können, haben in der Regel schon ihren Mann, und oft nicht nur einen. Und schliesslich wollen auch sie ihre Macht nicht unbedingt über einen Waschlappen ausüben, sondern über jemanden, der sich beherrschen kann. Gerade das erregt die Frau und veranlasst sie dazu mehr aus sich selbst heraus zu gehen um den Mann zu verführen. Davon lebt das erotische Spiel seit Jahrtausenden, wenn nicht seit Millionen Jahre.

Wie der Mann in jeder Situation ein Mann bleibt und der Frau seine Erregung oder Interesse signalisiert, lernt der Mann in unseren Berührungskursen. Aber eine einfache Strategie hilft fast immer: am besten zentriert und gelassen bleiben und auf jede neue Anmache mit charmantem, bezauberndem Lächeln antworten. Der Rest wird sich von selbst einrichten. Was aber Deinen kleinen Freund anbelangt, so musst Du ihn in jedem Zustand steuern und beherrschen können, und nicht er Dich.

  • Dein Begehren zeigen!

Wenn es nun darauf ankommt Dein Interesse zu zeigen, kannst Du es charmant, aber direkt, sinnlich und etwas frivol tun. Komplimente sind gute Mittel um der Frau zu signalisieren, dass sie begehrenswert ist. Denn sie kann sich nur dann fallen lassen, wenn sie sich sicher ist, dass sie wirklich begehrt wird und es auch fühlt. Wenn euch also langsam heiss wird und Du ahnst, dass sie bereit wäre sich Dir hinzugeben, kannst Du Deine Lust offenlegen, das heisst, mit Worten, Gestik und Mimik Ausdrucken. Diverse Anspielungen, Humor und unzweideutige erotische Witze eignen sich dafür gut. Dein Begehren aktiv zu zeigen statt sich damit zurück zu halten ist aber eine Verführungsstrategie, die nur zur richtigen Zeit gut funktioniert. Diese Zeit muss Du intuitiv spüren oder sie zeigt es Dir selbst. Wie man so schön sagt: die Zeit ist dann, wenn die Frau sagt, dass es Zeit ist. Dann aber soll der Mann die Führung ergreifen.

  • Den Mensch in der Frau sehen!

Was auch immer für animalische Spiele ihr im Bett treibt und welche tierische Triebe auch immer ihr dabei auslebt, darf man als Mann nicht vergessen, dass die Frau ein Mensch ist. Charles Baudlaire bezeichnete sie zwar als „liebenswertes Tier“, doch, erstens, ist seitdem viel Zeit vergangen und einiges, wenn auch nicht vieles, hatte sich verändert, nicht unbedingt zum besten. Die poetischen Metaphern, die Charles Baudlaire sich erlaubt hat, kannst Du Dir heute nicht wirklich als Haltung gegenüber der Frau erlauben. In Deiner Situation sind vor allem Respekt und Menschlichkeit angesagt. Denn die Frau will als Mensch gesehen werden und sich als Mensch auch gemeint fühlen. In ihr vor allem den Mensch zu sehen ist heutzutage oft nicht nur die erste Voraussetzung, sondern nicht selten auch die notwendige Bedingung. Wenn nicht für ein One-Night-Stand, so doch für eine nachhaltige Beziehung.


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