weibliche Lust

"Frauen sind da, um geliebt, nicht um verstanden zu werden."

Frauen lieben und verstehen

„Frauen sind da, um geliebt, nicht um verstanden zu werden.“


Magst Du Deine Weiblichkeit wieder spüren? -Dann komme zu mir in die Sexualberatung oder ins Berührungsritual „Tender Flow“ für die Frau. Ich berühre, berate und begleite Frauen und Paare rund um ihre Lust und stehe Menschen in komplexen Beziehungen und Lebenssituationen mit Rat und Tat zur Verfügung.

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Magst Du Deine Weiblichkeit wiederfinden oder erlangen? Dann komme zu mir in die Sexualberatung. 

Rückkehr zur Weiblichkeit

„Denkst Du wirklich, es ist Schwäche, einer Versuchung nachzugeben? Es gibt furchtbare Versuchungen, denen zu unterliegen Kraft verlangt. Kraft und Mut. Sein ganzes Leben in einem einzigen Moment aufs Spiel zu setzen, alles in einem Wurf zu wagen – das ist keine Schwäche.“

Magst Du Deine Weiblichkeit wiederfinden oder erlangen? Dann komme zu mir in die Sexualberatung.

 
Ich berühre, berate und begleite Frauen und Paare rund um ihre Sexualität und stehe Menschen in komplexen Beziehungen und Lebenssituationen mit Rat und Tat zur Verfügung.


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Lust

Lust ist der Körper- und Bewusstseinszustand, der das Leben lebenswert macht, oder es wenigstens als lebenswert erscheinen lässt. Genau genommen ist die Lust das a priori Lebendige am Leben, weil alles Lebendige ihren Ursprung in der Lust sucht und findet. Auf dem Hintergrund der Langeweile, gemischt mit der Melancholie, auf dem das alltägliche Leben sich für gewöhnlich abspielt, bildet die Lust den hellsten Fleck der Existenzlandschaft. Sie steht für die Sonne, die wärmt, nährt, wachsen und reifen lässt. Die Sonne, die erhellt und veredelt. Die Lust ist keinesfalls mit Gott zu verwechseln: Gott ist eine unnatürliche Erscheinung, ein menschliches und damit kulturelles Konstrukt, ein Wort, ein Begriff, der alles und nichts meint. Ähnlich steht es mit der Sexualität und sogar mit der Erotik, die auch eine Erfindung der Zivilisation ist, wenn auch höchstwahrscheinlich die schönste. Die Lust hat mit der Erotik aber nur insofern zu tun, dass Erotik, wie alles andere auch, in der Lust erwacht und aus der Lust entsteht.

Die Lust ist unmittelbar und bedingungslos. Tiere haben nicht auf Menschen gewartet, damit diese ihnen die Lust beibringen. Im Unterschied zur Erotik verspüren Tiere ebenfalls Lust. Die Lust ist enger mit dem Begehren als mit der Erotik verwandt. Das Begehren und die Verführung resultieren ebenfalls aus der Lust. Auch wenn diese ersten Grundformen der Lust bilden, ist die Lust trotzdem das Ursprünglichste, das Allererste, das Grundlegendste aller Zustände, die lebendige Wesen empfinden. Wenn es jemals eine adäquate Religion geben könnte, dann wäre es eine, die auf der Lust basiert. Weil diese sowohl Gott als auch den Teufel, sowohl Atman als auch Brahman, sowohl Adam als auch Eva vertreten kann. Die Lust ist allgegenwärtig. Sie ist der perfekte Gottesersatz.

In der Kunst und in der Literatur, genauso wie in der Philosophie, Psychologie, Soziologie und anderen Wissenschaften, die alle als Pseudowissenschaften fungieren, wenn es auf eine Grundlegung der Existenz ankommt, wurde die Lust bisher eher vernachlässigt, und zwar, zu Unrecht. Es gibt Millionen Oden an die Liebe, Tausende Oden an den Sex und nur Wenige an den Eros (Hier denke ich vor allem an Platon, an Bataille und an Arsan). Jedoch kenne ich kaum eine Ode an die Lust, wahrscheinlich weil sie mit ihrer wilden Natur der Kultur – und damit auch der Literatur und der Philosophie – entgangen ist. Die Lust kann grausam und barbarisch sein. Vielleicht gerade darum gab es nur einen grossen Denker (von Sade abgesehen), der die Rolle der Lust in ihrer Tiefe erkannte. Das war Friedrich Nietzsche. Sein Gedicht „Alle Lust will Ewigkeit“ steht exemplarisch für die Tiefgründigkeit der Lust:

O Mensch! Gib acht!

Was spricht die tiefe Mitternacht?

„Ich schlief, ich schlief -,

Aus tiefem Traum bin ich erwacht: –

Die Welt ist tief,

Und tiefer als der Tag gedacht.

Tief ist ihr Weh -,

Lust – tiefer noch als Herzeleid:

Weh spricht: Vergeh!

Doch alle Lust will Ewigkeit -,

– will tiefe, tiefe Ewigkeit!“

Das Wort „tief“ kommt hier in elf Zeilen acht Mal vor, was nur darauf hinweisen kann, dass es sich bei der Lust um den tiefgründigsten Körper- und Bewusstseinszustand handelt. Noch tiefer ist vielleicht nur der Tod, aber was können wir überhaupt über den Tod wissen?! Über die Lust dagegen – eine ganze Menge: wenn Freud im Anschluss an Nietzsche seine Kulturtheorie und Theorie der Sublimation entwirft, nennt er sie „Jenseits des Lustprinzips“. Und dass es hauptsächlich um die Verdrängung des Lust-Triebes handelt kann nur mit seiner puritanisch-jüdisch-orthodox-christlich-protestantischer Erziehung, und nicht zuletzt mit der Wiener Ausbildung zu tun haben. Auch wenn Freud der Lust sehr viel Aufmerksamkeit schenkt, schickt er sie schliesslich ins Exil, wo sie, abgesehen von wenigen Ausnahmen, bis ins 21. Jahrhundert eine ärmliche Existenz führt, als Forschungsobjekt für Artisten, die sich mit vulgären, pornographischen Themen befassen. […]

(c) Zürich, 2014

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Die Sache mit der weiblichen Lust

Die Sache mit der weiblichen Lust

Warum die Europäerinnen kaum noch Sex wollen und wohin uns das führt

Nach 22 Jahren im deutschsprachigen Raum, die ich mit einer sehr intensiven theoretischen und praktischen Lustforschung verbracht habe, ziehe ich den Schlussstrich: Die Schweizerinnen und auch viele Deutsche und Österreicherinnen wollen und brauchen keinen Sex. Wenn Frauen in der Schweiz oder in Europa Ihre Angst, ihre Unlust oder Mangel an Bereitschaft sich auf die Sexualität einzulassen begründen können (was selten der Fall ist, in der Regel sagen sie einfach „nein“), dann argumentieren sie wie folgt: Sie, Frauen, sind einfach Frauen. Sie haben eine Vagina, die monatlich blutet, wodurch sie in ihrem Geschlechtsorgan regelmässig Schmerzen verspüren. Ausserdem können sie schwanger werden. Deshalb sind sie in den Lustangelegenheiten „etwas vorsichtiger“ als wir, Männer.

Na, ja… Aber doch nicht nur „etwas“!

übervorsichtig. zurückhaltend. ängstlich 

Was uns Männern aber auffällt, ist, dass Frauen in der Schweiz und in Europa übervorsichtig sind und die Dinge tausendmal überprüfen, bevor sie sich einlassen. Dass sie sich Millionen Gedanke machen, bevor sie etwas erotisches sich nur vorstellen. 

Es ist ganz natürlich, dass die Frauen, was die Lust anbelangt, langsamer und vorsichtiger sind. Doch ich lernte in den letzten 20 Jahren sehr viele Frauen aus der ganzen Welt kennen und behaupte abschliessend: Nirgendwo – ausser vielleicht in der arabischen Welt und im Schweden – sind die Damen ängstlicher und zurückhaltender als in der Schweiz. In anderen Kulturen, wie in Osteuropa, Russland, Lateinamerika, Indien, Asien, Israel oder Afrika, ist das weniger der Fall. Dort siehts’s viel besser aus, wobei die sexualfeindliche falsch-feministische Moral des Westens heute überall spürbar wird. Der Schluss ist jedoch klar: Die Angst, die Unlust und die Ablehnung liegen nicht einfach am Frau-Sein, sondern an einigen anderen, wichtigeren Faktoren.

Der Wohlfahrtsstaat und die falsch-feministische Kampagnen

Wenn irgendein Mann als Fremder in die Schweiz kommt, fällt ihm nie auf, dass die Frauen hier deutlich öfter oder stärker bluten. Nein, es fällt vor allem auf, wie reich dieses Land ist, wie schön und perfekt alles aussieht. Aber dann auch, wie viel politische Werbung überall hängt, wenn man denn in einer Landessprache lesen kann. Vor allem die feministische Kampagnen. Werbung gegen Gewalt an Frauen. Plakate zwecks Frauenschutz. Aufrufe zum Frauenstreik. Wenn man länger hier lebt, dann fällt vor allem auf, wie feministisch-konservativ das Land ist. Wie sexualfeindlich es ist, obwohl es als links-liberal gilt, und obwohl regelmässig Statistiken veröffentlicht werden, dass der durchschnittliche Schweizer zwei Mal pro Woche Sex hat. Das gilt eigentlich seit Jahrtausenden als normal. Und es ist mehr als bei einem Russe oder Deutschen. Ich frage mich nur: Mit wem hat denn der durchschnittliche Schweizer Mann Sex?! – Mit einem anderen Mann, vielleicht? Mit einer Ausländerin? Oder mit einer Prostituierten? Die Antwortet lautet, wie so oft, – mit allen dieses drei Gruppen. Das bestätigen auch die Schweizer Männer, die meine Berührungsrituale und andere Dienste in Anspruch nehmen, sowie meine Schweizer und ausländische Freunde und Bekannte. 

Ausgehend von diesen Erfahrungen schliesse ich darauf zurück, dass die Angst und die Unlust der Schweizer Frauen, erstens, mit ihrem Reichtum und Perfektionismus zu tun hat. Es mag als platte Aussage oder als Klischee vorkommen, dass die meisten Frauen vor allem wegen Geld und Sicherheit Sex anstreben. Dass sie sich nur darum darauf einlassen. Aber die meisten Aussagen sind Klischees geworden, weil sie stimmen. Sonst würden ja nicht so viele Menschen daran glauben. Und schliesslich nich daran zerbrechen! 

Tatsächlich lassen sich die Frauen auf erotische Kontakte und Beziehungen vor allem ein, weil sie finanzielle Sicherheit und überhaupt die Sicherheit wollen. Doch in einem Land, wo alle, wirklich alle Frauen genug Geld fürs Leben haben und auf allen Ebenen absolut geschützt sind, brauchen nur einige wenige Prostituierte, die ihre Arbeit als Berufung sehen, sowie Nymphomaninnen Sex. Natürlich gibt es berüchtigte Ausnahmen. Die sogenannten „Frauen, die einfach die Sache selbst lieben“. Aber das sind, eben, Ausnahmen. Meistens ab 50+. Die, die die Regel bestätigen. 

Aufgeblasener sozial-politisch-feministischer Diskurs = Sexfeindlichkeit

Zweitens, trägt der politische feministische Diskurs sehr viel zur Sexfeindlichkeit bei, auch wenn die Sexfeindlichkeit heutzutage oft sehr sorgsam und professionell verdeckt, oder sogar der Gegenteil behauptet wird. Die Neo-liberale Propaganda wird bei uns auf höchstem Niveau betrieben.

Einige „schlaue“ Feministinnen stellen sich heute gerne als sex-positive Ladys dar, sind es tatsächlich aber keinesfalls. Es wird bloss behauptet, dass wir den Sex haben können, so viel wir wollen. Und dass sie selbst den Sex gar lieben oder anstreben. Tatsächlich – wie so oft in der Politik! – landet man meistens beim Gegenteil. Wenn man mit diesen Kolleginnen zu tun hat, dann weiss man: viele von „sex-positiven Feministinnen“ landen schnell bei Antivergewaltigung- und Anti-Menschenhandel-Kampagnen, angeblich um den Missbrauch zu vermeiden. Man sollte also erst Sex haben, wenn die ganze Sexkriminalität in der Schweiz bekämpf wird? – Aber das ist eine politische Falle: Erstens, wird die ganze Sexkriminalität nie bekämpft. Zweitens, sind echte Fälle solcher Kriminalität in der Schweiz die Ausnahmen. Man spricht aber sehr laut und sehr oft davon. Und verschafft damit – durch etwa „provisorische Kontrollen“ – der Polizei und der bürokratischen Maschinerie als solcher künstlich mehr Arbeit. Und sich selbst – mehr politischen Einfluss. Dafür zahlen die Schweizer Steuern. Die Politik bläst einfach in allen möglichen Medien einen Diskurs auf und die Bürger glaubt daran – es wird zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung. Schliesslich geht es unseren falschen „Feministinnen“, die in ihrer Weltsicht aber Maskulinistinnen sind, um die Macht. 

Um die politische Macht. 

Und um das Geld, das mit der Macht Hand in Hand geht. 

Nicht um den Sex. 

Opfer sind gewöhnliche Männer. Aber auch Frauen

Dass ein solcher aufgeblasener Diskurs sich auf der kollektiven Ebene als sexualfeindlicher auszeichnet wird meistens ausgeblendet. Wie auch die Tatsache, dass politische Kampagnen wie „Me too“ in der Wirklichkeit dazu führen, dass die Männer extrem eingeschüchtert werden. So stark, dass die meisten Schweizer Männer heute nicht Mal mit ihren Landgenossinnen und mit den Europäerinnen flirten. Dass man vor lauter „Schutz“ das eigentliche Kind – den Eros, die Lust, die Energie des Lebens a priori – mit dem Wasser ausschüttelt, wird fast von niemandem bemerkt. Im Gegenteil: man stimmt weiterhin links ab. Obwohl gerade die linke Politik heute schliesslich am meisten prüde, am tiefsten verlogen und am offensichtlichsten lustfeindlich erscheint. 

Es ist inzwischen ein Fakt, dass viele Europäerinnen kaum eine zärtlich Berührung mehr zulassen, keine Kinder haben wollen und schliesslich total vereinsamen. Auch die Männer werden immer einsamer und unglücklicher, obwohl beide Geschlechter wohlhabend sind, durchschnittlich länger und in einer fast absoluten Sicherheit leben. 

Erst vor kurzem habe ich einen Artikel über die Funktionen der Sexualität gelesen. Ich war etwas erstaunt: als Hauptfunktion der Sexualität wird nicht die Fortpflanzung und auch nicht der Genuss genannt! Sondern die soziale Funktion. Das heisst, wenn wir keinen Sex mehr suchen und treiben, werden wir asoziale Wesen. Die Wahrheit, die solche Frauen und Männer sich selbst eingestehen müssen: Es gibt dann gar keinen Grund miteinander ins Kontakt zu kommen. Und tatsächlich führt der Mangel an Kontakt, Berührung, Zärtlichkeit, Lust, Liebe und Sex, die alle miteinander zusammenhängen, in Verbindung mit unendlichen Reichtümern und Gefahrlosigkeit der Schweiz und der Europäischen Union zu einer der höchsten Suizidquoten in der Welt. 

Dieser elementare Zusammenhang wird heutzutage einer gewöhnlichen Frau und auch einem durchschnittlichen Mann nur extrem selten bewusst. Und die ganz wenigen leisen und weisen Stimmen, die ab und zu darauf aufmerksam machen, versinken leider Gottes sehr schnell im politischen Lärm und Krach. 

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