Über mich

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Meine Geschichte

          Ich habe viele Gesichter, mehrere Namen und Facetten. Mein Leben ist ein Fluss, ein Wandel, eine Reise. 
     Wie die meisten von uns wurde auch ich als Kind zu wenig berührt. Das führte dazu, dass ich als Teenager und als erwachsener Mensch mich nur selten berührt fühlte und nur selten andere Menschen berührte. Erst später, als ich bestimmte Menschen traf, einige „Medikamente“ nahm und gewisse Erfahrungen machte, wurde mir dies zunehmend bewusst. Erst dann fing ich an, mir über den Mangel an Berührung Gedanken zu machen und ging schliesslich einen anderen Weg als die meisten meiner Mitmenschen.
     Auf diesem Weg lernte ich viel, erlebte noch mehr und fühlte mich auch öfters berührt. Eros, Kosmos und Logos faszinierten mich dabei schon immer. Früher, noch als Kind, wollte ich oft nackt sein und als Teenager sah ich in der Erotik und in der Verführung mehr als nur ein Vergnügen, sondern einen tieferen Sinn. Mit 11 Jahren las ich «Emmanuelle», ein philosophisches Buch über die freie Liebe, mit 13 Jahren Sigmund Freud. Dann folgten Bücher über Tantra und Tao, Ovid, Sade, Kama Sutra. Die erste Begegnung mit einem Mann hatte ich mit 15 Jahren, mit einer Frau erst drei Jahre später. Danach fing ich an, verschiedene Formen der Liebe zu erforschen. Ich wollte meine Sexualität befreien und wollte auch, dass die anderen es tun. Mit 25 liess ich mich zum Tantra-Masseur ausbilden. Danach arbeitete ich als Berührer und Sexualberater. Zur gleichen Zeit studierte ich an mehreren Universitäten und verwirklichte Projekte im Bereich erotischer Kultur, Literatur und Kunst. Meine Diplomarbeit trug den Titel «Tabugeschichte der Sexualität». Ich befasste mich mit diesem Tabu vielseitig, theoretisch und praktisch, innerlich und äußerlich, psychologisch und physiologisch. Menschen zu berühren, nicht nur mit meinen Händen, sondern auch mit Worten und nicht nur körperlich, sondern auch geistig, war mir wichtig.

     Einige bescheidene, jedoch manchmal tiefgehende Erkenntnisse, die ich auf diesem Weg hatte, teilte ich gerne verbal, erotisch, spirituell, möglichst frei, mutig und sinnlich. Auch heute möchte ich meine Erfahrungen weitergeben, herzliche und lustvolle Begegnungen erleben.


Eckdaten

Pseudonym: Elias Kirsche

Tantrischer Name: Primdeva

Berufung: Berührer, Lebensberater, Tantra-Lehrer

Andere Tätigkeiten: Autor, Nacktperformer, Webdesigner

Diplome: MA Kulturwissenschaften, Kunstgeschichte, Philosophie (HU Berlin). BA Literarisches Schreiben und Kulturvermittlung (Kunsthochschule Bern). Berufsabschluss Gestaltungstechnischer Assistent (Berufskolleg der Stadt Dortmund)

Zertifikate und Fortbildungen: Wellness-Massage, Sportmassage, Erotische Massage, Ying-Yang-Massage, Lingam- und Yoni-Massage, Kanscha-Massage, Sensual Surrender + diverse Schreib- Sprach- und Literaturkurse

Sprachen: Deutsch, Englisch, Russisch und ein wenig Französisch

Interessengebiete: Text und Sex, Kunst und Lebenskunst

Geboren: Am 22. Juni 1982

Familiensituation: Zum dritten Mal verheiratet, Vater einer Tochter




Verführung ist Frauensache“ – ein Bericht über mich von Denise Bucher (Stand: 2015)

Gehöre zu 4 von 5 Randgruppen: Interview in Bieler Tagblatt von 19. Juni 2018: hier als PDF zum Download:
Teil 1: Artikel_Bieler_Tagblatt_19062018
Teil 2: Artikel_Bieler_Tagblatt_2_19062018

Film „Liebe X“: Eine Collage verschiedener Facetten der Liebe  – Dokumentarfilm von Christoph Bareiss und Carolin Holzmeier 89 Minuten, trimell 2015

„Liebe Xgeht auf die Suche nach dem Mysterium Liebe. Der Film zeigt, wie verschiedene Menschen die Liebe sehen und leben. Bedeutet sie für den Philosophen Wilhelm Schmid dasselbe wie für den Sexworker Elias Kirsche? Was erzählen Menschen in Zürich oder in Indien über sie? Und wie zeigt sie sich im Leben der Künstlerin Mary Bauermeister, wie bei Samuel und Danièle Widmer Nicolet? Über diese und andere Liebesleben hinweg ist Liebe Xeine Einladung, sich mit der eigenen Vorstellung von Liebe zu beschäftigen.“